Die Etosha-Ebene, das einzigartige Tierparadies und die höchsten Sanddünen
der Welt sind hier zu finden. Doch Namibia hat weit mehr zu bieten,
die einmalige Sumpflandschaft des Okawango Deltas, die Skelettküste,
wo der Atlantik auf die Wüste trifft. Faszinierende und atemberaubende
Bilder hat Reiner Harscher in dieser einmaligen Gegend gemacht. Sein
Vortrag führt durch Namibia und auch kurz nach Botswana, in Afrikas
letzte große Wildnis und hinein ins blühende südafrikanische Namaqualand.
Mit Geländewagen und Zelt war der Fotograf unterwegs zu den goldenen
Dünen des Sossusvlei und zu einem der traditionellen Völker Afrikas,
den Himba.
Die Halbnomaden schützen Ihren Körper noch heute mit einer Paste aus
Fett und Gesteinspuder, ihre Kleidung besteht aus Tierhäuten, ihr Reichtum
sind Rinder statt Geld.
Mit seiner Kamera ging Reiner Harscher auf Spurensuche in der ehemaligen
Kolonie Deutsch-Südwest-Afrika. In Windhoek, Swakopmund und Lüderitz
trifft er die Nachfahren deutscher Siedler und Diamant-Sucher und findet
überraschend viel deutsches wie Kegelklubs und Gesangsvereine.
Reiner Harscher zeigt Namibia in seiner schönsten Form: frei, wild und
unberührt.
Freitag, 17. Oktober 2008