Mit keinem anderen Berg der Erde hat der Extrem-Bergsteiger Hans Kammerlander
so sehr „gerauft“ wie mit dem K2. Am 22. Juli 2001 schließlich ging
ein großer bergsteigerischer Traum des Südtirolers aus dem Tauferer
Ahrntal in Erfüllung. Nach fünf vergeblichen Anläufen stand Kammerlander
an diesem Tag endlich auf dem Gipfel des zweithöchsten Berges der Erde,
der als der schönste und gleichzeitig der schwierigste aller 8000er
gilt.
Schon 1994 plante Kammerlander seine erste Expedition zum K2, doch der
Anlauf scheiterte in den Wirren der pakistanischen Bürokratie, als ihm
eine bereits erteilte Besteigungsgenehmigung kurzerhand wieder entzogen
wird.
1998 plante Kammerlander eine noch nie da gewesene Achttausender-Trilogie:
hintereinander will er den Kangchendzönga (8586 m), den Manaslu (8163
m) und schließlich den K 2 besteigen. Doch am „Kantsch“ zieht er sich
schwere Erfrierungen an den Füßen zu und muss die Trilogie enttäuscht
abbrechen.
Von den spannenden Ereignissen und Erlebnissen am K 2 berichtet Kammerlander
nun in seinem brandaktuellen und spannenden Vortrag.
Freitag, 6. März 2009